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Forschungsstelle eines Leiters / einer Leiterin des Franz und Franziska Jägerstätter Instituts

Die Diözese Linz beabsichtigt eine institutionelle Verankerung der Jägerstätter-Forschung zur Sammlung, Sicherung und Dokumentation der bisher geleisteten und gesammelten Arbeit über Franz und Franziska Jägerstätter.

An der Katholischen Privat-Universität Linz steht deshalb ab 1.3.2018 bzw. zum ehestmöglichen Zeitpunkt die drittmittelfinanzierte Stelle eines Leiters / einer Leiterin des Franz und Franziska Jägerstätter Instituts für den Zeitraum von 10 Jahren zur Besetzung an.

Aufgabenbereiche:

- Archivierung, wissenschaftliche Edierung und Literaturdokumentation der Schriften von Franz Jägerstätter und seiner Frau sowie der bisherigen Jägerstätter-Forschung

- Erforschung der Biographie und des Selbstverständnisses von Franz und Franziska Jägerstätter

- Vertiefung und Ausbau der Franz und Franziska Jägerstätter Gedenkarbeit einschließlich ihrer pädagogischen und didaktischen Umsetzung

- Erforschung weiterer Zeugnisse des NS-Widerstands, der sozial- und frömmigkeitsgeschichtlichen Kontexte, der politischen und sozialethischen Zusammenhänge sowie der Milieudynamiken und Politikstrategien jener Zeit

- Unterstützung der Friedensarbeit und der theologisch-ethischen Diskussion über Jägerstätter hinaus.

- Organisation von Tagungen und Akademien

- Leitung des Instituts

Voraussetzungen für eine Bewerbung sind:

- Abgeschlossenes Geisteswissenschaftliches Studium (vorzüglich Studium der Zeitgeschichte), Promotion

- Editorische Kompetenzen, insbesondere Erfahrung in der Erschließung und Archivierung von historischen Quellen

- Kenntnisse und Erfahrung in der Erforschung des Widerstands in der NS-Zeit

- Organisatorische Kompetenz, Leitungskompetenz und Kooperationsfähigkeit im Institut und im Kontakt mit Institutionen und Agenturen

- Erfahrung in der Akquisition von Drittmitteln

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Die Entlohnung erfolgt nach dem Kollektivvertrag der Diözese Linz, Mindestentgelt G 8 / Stufe 1, mtl. 3.055,00 lt. KV 2017 (bei 100 %), die tatsächliche Entlohnung berücksichtigt anrechenbare Vordienstzeiten und die mit der Leitung des Instituts verbundene Verantwortung.

Die Fakultät strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen an und fordert deshalb ausdrücklich entsprechend qualifizierte Frauen auf, sich zu bewerben.